STRAUßENFARM IN MAUERBACH?

Am 13. April trafen sich die Teilnehmer der AG Sportplatz – Alternativen zur Verbauung der Feldwiese am Sportplatz zum Lokalaugenschein. Es war viel los, der Platz zum Teil schon ziemlich „zerstoppelt“ – aber das hat ja von uns zumindest ohnehin niemand in Zweifel gezogen.

Im Vorfeld urgierten wir die Teilnahme eines Vertreters des Fußballvereins, mit Unterlagen zu der Anzahl der U-Mannschaften und den aktuellen Spielerzahlen. Leider waren BGM Buchner und VZBgm Hackl anderer Meinung – „zuerst schauen wir einmal und dann beziehen wir den Verein ein“.

Wir hätten ihn lieber von Anfang an dabei gehabt. So sind „die Politiker“ wieder einmal streng getrennt von „den betroffenen Bürgern“ einmal diskutierend um den Platz marschiert um die tatsächlichen und eventuell möglichen Größenverhältnisse unter die Lupe zu nehmen. Leider lagen weder exakte Lagepläne noch Fakten über die Mindestgröße von Fußballfeldern vor – da wäre doch glatt wieder ein Vertreter des SCM nützlich gewesen, der hätte uns da sicher vor Ort einiges sagen können. So werden wir uns um genaue Pläne kümmern, die wir auf dem Amt zu erhalten hoffen, Mag. Beran wird sich über die Spielfeldgrößen schlau machen.

Fast hat man den Eindruck, es handelt sich um eine Alibiaktion und der Herr BGM hat großes Interesse daran, die Fußballfunktionäre von uns fern zu halten.

Das ist ja schon ein Leitsatz, der in der Antike Geltung hatte: Divide et impera – teile und herrsche! Und der Feindkontakt war schon in Hainburg das Ende der gewaltsamen Räumung – mit wem man vernünftig redet, auf den kann man dann viel schlechter hinhauen…

Dass der Draht zwischen ÖVP und Fußballverein ein hervorragender ist, bewiesen die Herren Buchner und Bruckner, die der diskutierenden, um neue Möglichkeiten ringenden Truppe plötzlich abhanden kamen ….. und  sich mit einem Krügel bewaffnet unters Fußballvolk mengten. Prost!

Jedenfalls hatten wir nicht den Eindruck, dass das Riesenproblem, finanziell und gesellschaftlich, rund um den Sportplatz  besonders ernst gesehen wird.

„Wer heute den Kopf in den Sand steckt,
wird morgen mit den Zähnen knirschen!“
(Autor unbekannt)

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