Wird Mauerbach KEM-Partner?

Wird Mauerbach KEM-Partner?

Die Stadtgemeinde Klosterneuburg sucht Partner für eine Klima- und Energie-Modellregion.

Bei einem Treffen im Juli, bei dem neben dem initiierenden UGR von Klosterneuburg, GR Spitzbart, verschiedene Bürgermeister der Kleinregion „Wir 5 im Wienerwald“ und als Vortragender Herr Simaderer von der eNu (Energie- und Umwelt- Agentur NÖ) zusammenkamen, wurde diskutiert, in welcher Form sich die Gemeinden diesem Projekt anschließen können.

Für ein Bürgermeistertreffen im September beauftragte Herr BGM Buchner den Umweltausschuss, geeignete Projektvorschläge zu erarbeiten.

Auf Empfehlung von Herrn Simaderer durchforstete ich den Klima- und Energiefahrplan 2020 bis 2025 des Landes NÖ sowie die Seite der KEM.

Herr Simaderer empfahl den Gemeinden, jene Projekte anzudenken, deren Durchführung von Land und Bund in den nächsten Jahren wohl obligatorisch werden wird.

Raus aus den fossilen Energieträgern

Dazu zählen vor allem die Photovoltaik auf den Dächern der gemeindeeigenen Gebäude und der Ausstieg aus fossilen Energieträgern.

Die Photovoltaik ist in Mauerbach schon fix eingeplant. Also empfehlen wir in unserem Papier, auf das sich der Umweltausschuss in der Sitzung im Juli geeinigt hat, die Umstellung der Gasheizungen in den öffentlichen Gebäuden auf erneuerbare Alternativen. Die Grünen forderten ja bereits beim Umbau der Schule vor vielen Jahren, auf Gas zu verzichten, damals scheint die Zeit noch nicht reif gewesen zu sein…

Vorausschauend sanieren

Darüber hinaus schlagen wir die thermische Sanierung der Schlossparkhalle mit gleichzeitiger baulicher Vorbereitung für eine Fassadenbegrünungvor.

Der Fuhrpark der Gemeinde soll sukzessive auf E-Mobilität umgestellt und durch die gemeindeeigene Photovoltaik gespeist werden.

 Thema Verkehr und Stromsparen

Im zweiten Teil der Unterlage listeten wir einige kleinere Projekte aus der umfangreichen „Best-Praktice“- Seite der KEM-Homepage auf, mit genauen Infos und Ansprechpartnern. Darunter z.B. „Mitfahrbankerl“, Leihgeräte zum Messen des Stromverbrauchs bei Haushaltsgeräten oder die Suche nach dem ältesten Heizkessel im Ort.

Nun hoffen wir, dass ein Teil dieser Projekte in den nächsten Jahren auch zur Umsetzung gelangen wird.

Ursula Prader

https://www.klimaundenergiemodellregionen.at/